Spurenkundliche Untersuchungen

Vor der Einbeziehung von Verwandten eines verstorbenen oder nicht erreichbaren Putativvaters sollte geprüft werden, ob nicht noch genetisches Material von ihm selbst zur Verfügung steht, z. B.

  • eine Gewebeprobe, die bei einer Operation entnommen worden war
  • eine Bedside-Karte, die im Zusammenhang mit einer möglichen Blut- transfusion angefertigt und in den Krankenunterlagen aufbewahrt wird
  • ein Spurenträger – etwa ein (nicht gereinigter) Rasierapparat oder Briefe mit nicht selbstklebenden Briefmarken

Auch aus diesen Materialien ist eine PCR-gestützte DNA-Bestimmung möglich und führt in den meisten Fällen zu einer eindeutigen Klärung der Abstammung.

Darüber hinaus führen wir DNA-Untersuchungen für die Staatsanwaltschaft und Polizei durch – z. B. zur raschen Klärung der Fahrereigenschaft anhand von Blut- oder Haarspuren im PKW nach einem Unfall.